Hufrehe - Laminitis - organische Rehabilitation

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9-jährige Araberstute - Das Pferd sollte lt. anderer Fachleute erlöst werden. Jeweils sieht man die Ausgangszustände (Hufbeindurchbruch vorne links) und darunter die Entwicklung nach 4 Monaten. Das Pferd konnte bereits nach 5 Monaten wieder leicht geritten werden.

Text: Copyright Chris Gehrmann / 10 - 2011

Hufrehe / Laminitis - ein Schreckgespenst für jeden Pferdehalter

In unserem Huftherapie- und Trainingszentrum werden permanent und seit vielen Jahren schwere und zumeist konventionell austherapierte Pferde mit größtem Erfolg behandelt. Hier ein Beispiel einer Hufbehandlung mit offenem Hufbeindurchbruch, die nach anderen als konventionellen Kriterien behandelt wurde.

Behandlung von Hufrehe - konventionell

In der Regel geht man bei den meisten Hufrehediagnosen von einer sogenannten toxischen bzw. futterbedingten Hufrehe aus. In der Folge werden die Pferde dann mit einem speziellen Beschlag versehen, der die Pferde im Trachtenbereich höherstellt, auch werden Pferde eingegipst und zusätzlich wird sogenannte Boxenruhe verordnet. Zusätzlich wird bei Hufrehe die Zehenwand weit über die weiße Linie hinaus zurückgekürzt. Darüber hinaus wird das Futter maximal reduziert - in manchen Fällen bekommen die Pferde nur noch ein paar Strohhalme.

Das können wir aus unserer Sichtweise keineswegs so bestätigen.

 

Wie wird Hufrehe klassisch diagnostiziert?

Bei einer akuten Hufrehe wird zunächst auf die sägebockartige Stellung der Pferde geachtet. Stehen die Vorderbeine weit vor, will das Pferd die Zehe entlasten - hinten stellt sich das Rehepferd weit unter den Körper, um Gewicht von den Vorderbeinen zu nehmen.

Bei leichteren Rehefällen wird aber schon bei einer engen Wendung klar, dass das Pferd aktuell eine Hufrehe hat. In diesem Fall stellt sich das Pferd vor der Drehung auf die hinteren Gliedmaßen und kompensiert so die Unfähigkeit sich schmerzfrei über die vorderen Gliedmaßen zu drehen.

Hinzu kommen nun noch Röntgenaufnahmen, die das Hufbein seitlich betrachten lassen. Hier wird darauf geachtet, ob die Zehenkontur des Hufbeines parallel zur Kontur Zehenkontur der Hornkapsel liegt.

Leider wird bei diesen Diagnosen mehr als selten auf die Lage des Hufbeins geschaut, denn auch, wenn keine Ablösung (Separation) des Hufbeins von der hornigen Zehenwand besteht, ist hier die Aufhängung des Knochens in ca. 98% aller Fälle stark überlastet.

 

Was ist eigentlich eine Hufrehe ?

Als Hufrehe bezeichnet man eine Entzündung der Huflederhaut. Nicht mehr und nicht weniger. Ist also das Spezialgewebe, welches im Bereich der Seitenwände des Hufbeins für die Aufhängung des Pferdegewichtes in der Hornkapsel sorgt überlastet, dann folgt als Reparaturversuch eine Entzündung, denn diese Bedeutet zunächst lokal erhöhter Stoffwechsel, um das Gewebe zu regenerieren. Es macht also Sinn die Ursache für diese Entzündung zu verstehen, um dem Pferd anschließend durch die Behandlung helfen zu können.

 

Wundern Sie sich doch mal mit uns

Wie kann es sein, dass ein Pferd mit toxischer Hufrehe nur an den vorderen Hufen eine Hufrehe hat? Können Sie sich vorstellen, dass Giftstoffe sich gezielt auf die Vorderbeine stürzen um diese zu attackieren?

Wenn Sie eine Huflederhaut gesehen haben, dann wissen Sie, dass die Lamellenstruktur, die das Hufbein umgibt und die über die weiße Linie das Hufbein (den untersten Knochen im Huf) aufhängt bei einer Steilstellung des Hufbeins völlig überlastet wird. Gleichermaßen werden bei einem steilstehenden Hufbein die Blutgefäße gleich an mehreren Stellen abgeklemmt. Das Pferd halbiert nicht selten seinen kompletten Stoffwechsel - aber mechanisch  und nicht durch toxische Angriffe.

 

Auch ein Hufbeindurchbruch ist nicht zwingend das Aus für ein Pferdeleben

Am Ende einer starken Hufrehe mit Ablösung des Hufbeins bzw. bei Hufbeinsenkung kommt es häufig zum Durchbruch des Knochens durch die Sohle. Hufbeindurchbrüche und beinahe Hufbeindurchbrüche konnten in unserem Huftherapie- und Trainingszentrum für Pferde schon häufig mit Erfolg behandelt werden und die Pferde können in der Regel wieder geritten werden. Das hängt vom Zustand der Struktur des Hufbeins selbst sowie vom aktuellen Stoffwechsel des Pferdes ab und Ersteres kann durch Röntgenaufnahmen recht gut abgeschätzt werden. Und ob Sie es glauben oder nicht - diese Pferde müssen sich nach der Beseitigung der Ursachen viel bewegen und bekommen Heu zur freien Verfügung sowie täglich eine ausreichende Menge Hafer, Salz und Kräuter. Das natürlich unter sozialen Bedingungen d.h. in der Herde.

Glauben Sie wirklich, dass ein Pferd, welches insbesondere um das Hufbein herum extrem viel Durchblutung habem muß um das Gewebe zu nähren - wirklich gesund werden kann, wenn es unnötig zu wenig Heu in Menge und Qualität zu fressen bekommt? Der Darm eines Pferdes hat die Länge von ca. 16 Metern und der Magen ist sehr klein. Das Pferd MUSS ca. 16 h fressen, um seine Darmflora zu versorgen. Wenn das nicht geschieht kann zusätzlich zur auslösenden mechanischen Hufrehe noch eine toxische Hufrehe entstehen, da die absterbenden Mikroorganismen im Darm eine Art Leichengift produzieren, die wiederum Hufrehe erzeugt.

Glauben Sie, dass ein Huf, der starr und unbeweglich gestellt wird - der sich aber normaler Weise bewegen müßte, um das Blut umzutreiben, eine erhöhte Chance hat gesund zu werden? Schmerzmittel sind bei chronischer Hufrehe kontraindiziert - das bedeutet im Klartext, dass eine Gabe von mehr als 4 Tagen in der Lektüre für Tierärzte zu irreversiblen Zellschäden führen soll. Insbesondere werden jedoch durch diese Schmerzmittel auch Leber und Nieren massiv geschädigt und natürlich die Reparatur des gestörten und überdehnten Gewebes extrem am Heilungsprozess gehindert. Weiterhin kommt dazu, dass Hufrehepferde durch die Gabe von Schmerzmittel den Schmerz symptomatisch ausgeschaletet bekommen. Sie spüren also nicht mehr wann eine Überlastung nicht gut ist für den Körper und überlasten sich erneut, was den Zustand nach Abklingen der Schmerzmittelwirkung weiter degeneriert.

 

Spezielle Seminare zum Thema Hufrehe können Sie hier downloaden!Öffnet externen Link in neuem Fenster

Unser Freund und Mann einer Kollegin in New Zealand - Dr. Glenn Ramsey konnte in einer 5-jährigen Studie, die er als Promotion in Biomechanik anfertigte - ganz deutlich begründen, warum das Hochstellen von Trachten nicht unbedingt günstig ist, wenn das Pferd an Hufrehe leidet. Damit bestätigt er wissenschaftlich abgesichert, was Dr. med. vet. Hiltrud Straßer schon vor ca. 25 Jahren herausgefunden hat. Wenn Sie den nur in englischer Sprache zur Verfügung stehenden Text lesen können wird das interessant sein - Klicken Sie hier!Öffnet externen Link in neuem Fenster

 

In unseren Hufkursen sowie in den weiterführen Intensivhufseminaren erhalten Sie genaue Antworten und Erklärungen für das Problem der Hufrehe und aller Ausprägungen hiervon (akute und chronische Hufrehe, Hufbeinabsenkung, Hufbeindurchbruch, toxische und mechanische Hufrehe) und ebenso stellen wir hierin vor, wie die Pferde behandelt werden können. In dringenden Fällen finden Sie nachfolgend, neben den Informationen über die Seminare, die vom www.equine-institut.com angeboten werden auch noch einen Link zur Hufanalyse (Fotos und / oder Röntgenbilder) sowie den Kontakt zur www.hufklinik-eifel.de, wo Pferde mit akuter Hufrehe rehabilitiert werden.

Informationen über Hufrollenerkrankungen finden Sie unter: www.hufrolle-podotrochlose.de

Lesen Sie also bei Interesse an den eintägigen Kursen oder den 3-tägigen Intensivseminaren bitte weiter - Ihr Pferd wird es Ihnen danken . . . . 

Die hier angebotenen ganzheitlichen Hufkurse zeigen auf beeindruckende Weise, wie kompliziert ein Huf aufgebaut ist, warum einige der konventionell etablierten Erklärungen des Hufes nicht logisch sind, ja gar widersprüchlich sind. Viele Fallbeispiele runden das Bild ab. Der Kurs stellt eine erste Möglichkeit dar, die erfolgreiche und seit ca. 30 Jahren existierende Methode nach Dr. med. vet. Hiltrud Straßer aus der Nähe kennen zu lernen. Sie werden bemerken, wie stimmig und in sich schlüssig die Argumente und Erklärungen hinsichtlich der Anatomie, der Physiologie sind.

Weiterhin wird erkannt, dass hier das Pferd trotz aller Spezialisierung auf Hufe kein Ersatzteillager ist, sondern ein hochkomplexes Lebenssystem mit vielen Verbindungen und Abhängigkeiten zu den anderen Organen im Körper sind.Der eintägige Kurs ist darüber hinaus ergebnisorientiert angelegt und es werden Ihnen einige Fallbeispiele erfolgreicher Arbeit präsentiert, die mit diesem Know-how behandelt und gerettet worden sind. Anmeldung und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Download-Formular! (Für Download bitt auf Bild oder auf Überschrift klicken!)Öffnet externen Link in neuem Fenster

Stimmen von Teilnehmern unserer Hufkurse und HufseminareÖffnet externen Link in neuem Fenster finden Sie hier!

Wenn Sie sich ein eigenes Bild von den Ergebnissen unserer Arbeit machen wollen können Sie sich auch gerne einen Teil unserer Fallstudien Öffnet externen Link in neuem Fensteransehen.

 

Es wird auf die nachfolgenden Fragen ausführliche Erklärungen geben:

So z.B.:
  • Warum stolpert mein Pferd
  • Wie funktioniert der Huf

  • Warum läuft sich mein Pferd die Sohle weg

    • Warum wächts das Horn in so schlechter Qualität nach
    • Was hat es mit Kapselbrüchen und Rissen auf sich
    • Was ist eigentlich eine Hufrollenerkrankung, was ist Hufrehe usw.
    • Was macht das Hufeisen an einem Huf
    • Ursache der Hufrollenentzündung,
    • Ursache von Hufrehe
    • Können diese Huferkrankungen geheilt werden?
Preis: 90,- Euro

Besonderer Vorteil:

Das Besondere an diesem Hufkurs ist, dass er eine Auskopplung von unserem 3-tägigen Intensiv-Hufseminar ist (also die Single-Fassung der Erfolgs-LP) Als Teilnehmer des Hufkurses werden Ihnen 45,- Euro bei der Teilnahme an einem Intensiv-Hufseminar angerechnet. Sie zahlen also den Seminarpreis abzüglich 45,- Euro.

Weiterführende Intensive Hufkurse über 3 Tage mit Praxis finden Sie hier:

Aktuelle HUFKURSE und INTENSIV-HUFSEMINARE (INFO und ANMELDUNG für den DOWNLOAD)Öffnet externen Link in neuem Fenster

HINWEIS: Wir weisen darauf hin, dass weder der Tages-, noch der 3-Tageskurs dazu befähigt oder berechtigt selbst Pferde zu behandeln. (lt. aktuellem Hufbeschlagsgesetz ist die Behandlung von Pferdehufe ohne prof. Ausbildung nicht gestattet) Die Ausbildung zur prof. Hufpflege bzw. als Hufheilpraktiker ist berufsbegleitend und geht über einen Zeitraum von 2 Jahren.

Aktuelle Termine finden Sie auf dem Flyer, den Sie oben downloaden können!

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an:

 info@equine-institut.com oder telefonisch an: 0 65 57 - 90 19 51 0

Geschenkidee - Know-how   ->   Schenken Sie doch mal Know-how; zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen - kommt garantiert gut an! Sie erhalten von uns einen gestalteten Kursgutschein!  

Überweisungen aus dem Ausland bitte an:

Unsere Kontonummer für Ihre Überweisung von Seminaren, wenn Sie aus dem Ausland zahlen wollen. Kontoverbindung für internationale Überweisungen z.B. für Seminare: IBAN DE 23 3705 0299 0326 5532 15 SWIFT COKSDE 33

 

 

 

Hufrehe - Laminitis - auch als Buch